| Fährtenhundweltmeisterschaft
der ATIBOX
Mit 33 Teilnehmern aus acht verschiedenen ATIBOX-Ländern
fand am 01. und 02. 11. 2003 die Weltmeisterschaft der ATIBOX für
Fährtenhunde in Kladruby in Tschechien statt.
Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Niederlande,
Österreich, Schweiz und Tschechien hatten ihre Vertreter für
diesen Wettkampf gemeldet.
An die Teams in den Stufen 1 (8 Teilnehmer) und 2 (6 Teilnehmer)
sowie vor allem in der WM-Klasse (19 Teilnehmer) wurden Anforderungen
gestellt, die für einige Hunde an die Grenze des Leistungsvermögens
ging. So ist der Leistungsdurchschnitt von 70,1 Punkten in der WM-Klasse
nur bedingt aussagefähig. Die Geländebeschaffenheit und die
Art des Legens der Fährten prüften nicht nur die Nasenveranlagung
sondern vor allem auch die Ausbildung der Hunde.
Die eingesetzten Leistungsrichter Fritz Zednik, Österreich,
in der WM-Klasse und Josef Zabransky, Tschechien, in den Stufen 1 und
2 beurteilten korrekt und entwickelten auf Grund ihrer Erfahrung ein richtiges
Gefühl für die Leistungen der Teams.
Herzliche Glückwünsche an den Sieger in der Stufe
1
Bohus Simandl, Tschechien, mit Iris z Dybohurky und 96 Punkten.
In der Stufe 2 konnte leider keiner der Teilnehmer die
Prüfungsanforderungen bewältigen.
Fährtenhund-Weltmeister 2003 wurde
Ulrich Mensing, Deutschland, mit Gard v.d. Bielefelder Höhe und 92
Punkten.
Dazu besonders herzliche Glückwünsche.
Die ATIBOX bedankt sich noch einmal beim Boxer-Klub Tschechiens
und dem Präsidenten Anton Karban für die Übernahme dieser
FH-WM, die durch die hervorragende Organisation - von der Auslosung bis
zur Siegerehrung - zu einer gelungenen ATIBOX-Veranstaltung und zu einer
Werbung für Fährtenhundwettbewerbe wurde.
Auf Wiedersehen in Deutschland 2004.
Klaus Gerwin
- (Obmann für das Ausbildungswesen)
ATIBOX
FH-WM 2003 Kladruby /CZ,
Bericht des Leistungsrichters, Siegerklasse
Ich wurde von der ATIBOX für die Leistungsbeurteilung
dieser FH-Weltmeisterschaft eingeladen und war mir dieser ehrenvollen
Tätigkeit durchaus bewusst.
19 Starter aus 7 Nationen waren zu bewerten und stellten
sich an zwei Tagen ihrer Aufgabe. Das Wetter war Samstag und Sonntag trocken,
mit leichtem Wind und angenehmen Temperaturen.
Somit waren gleiche Bedingungen an beiden Tagen für
alle Starter gegeben. Die Hunde hatten es aber auf Grund der Bodenbeschaffenheit
nicht leicht. Alle Fährten wurden auf trockenen Ackerboden mit leichter
Wintersaat gelegt.
Durch den geringen Bewuchs, der Trockenheit und der daraus
resultierenden geringen Bodenverletzung, war das Leistungsniveau nicht
sehr hoch. Ich konnte leider kein einziges "Vorzüglich"
vergeben und nur zweimal die Prädikatsnote "Sehr Gut".
Die tschechischen Fährtenleger haben sehr gute Arbeit geleistet.
Die Fährten waren in der Länge alle gleich gelegt, nur in der
Art des Legens (mit der Saat bzw. schräg zur Saat) gab es kleine
Unterschiede. Diese Unterschiede dürfen aber auf einer Weltmeisterschaft
keine Rolle spielen.
Den Hundeführern wünsche ich mit ihren Boxern alles Gute für
die Zukunft. Sie haben sich bei diesem Turnier, sportlich und fair verhalten.
Zum Abschluss möchte mich vor allem bei der ATIBOX für meine
Einladung herzlich bedanken sowie beim Tschechischen Boxerklub unter der
Leitung von Antonin Karban. Er hat mit seinen Helfern dafür gesorgt,
dass diese Veranstaltung unkompliziert, reibungslos und mit etwas Tschechischen
Charme über die Bühne ging. Ich habe mich im Kreis der Boxerleute,
wie immer, sehr wohl gefühlt.
Fritz Zednik (
Leistungsrichter)
|